Küchenplanung für eine Kita in Berlin Pankow

Die Planung einer gewerblichen Küche ist unser tägliches Brot. Darunter zählt mitunter auch die Planung von Küchen für Kindertagesstätten. Wie eine solche Planung abläuft, lesen Sie hier am Beispiel einer Berliner Kitaküche.

Ausgangssituation
Die Kindertagesstätte versorgt täglich 40 Kinder mit Frühstück, Mittagessen und einer Vesper. Die rund 25 Quadratmeter große Küche verfügt über eine Geschirrspülmaschine, einem Kombidämpfer, ein Kochfeld, eine Fritteuse, eine Grillplatte, einen Herd und eine Multipfanne. Mehrere Kühltische, zwei Spülbecken und ein Handwaschbecken, verschiedene Wandregale und eine Dunstabzugshaube komplettieren die Ausstattung. Die Küche ist von zwei Seiten begehbar und hat 3 Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Alle verbauten Küchenmöbel, wie Arbeitstische, Schränke und Regale sind aus Edelstahl gefertigt. Die Tischplatten sind nahtlos miteinander verbunden und zusätzlich schalldämmend unterfüttert.

Zur Küchenausstattung gehören außerdem diverse Küchenmaschinen, Kleingeräte, Kochgeschirr und auch Küchenwerkzeuge.

Wie alles begann…

Die Vorphase der Planung begann im September 2019 mit der Anfrage der Kitaleitung und einem ersten persönlichen Gespräch mit der Planerin von GRIMM Gastrobedarf. Nachdem die Ausgangssituation geschildert wurde, die Kitaleitung ihre Vorstellung und Ideen geäußert und die Architektenzeichnungen zur Verfügung gestellt hatte, wurde ein erster Entwurf erarbeitet. Es folgte die Auftragserteilung zur Küchenplanung und damit der Startschuss für die Konzeption einer funktionalen, ergonomischen und wirtschaftlichen Kitaküche, die den Anforderungen einer ausgewogenen Ernährung für Kinder gerecht wird.

Die Erstbesichtigung vor Ort
Am 10. September 2019 fand die Erstbesichtigung der Kitaräume statt. Bevor es in die Küche ging, gab es ein Vorgespräch zwischen der Planerin und dem Kitaleiter.

Hier wurden grundsätzliche Fragen geklärt, die sich aufseiten der Planerin bis dato ergeben hatten. Hierzu zählte u.a., ob die vorhandene Fritteuse in der bisherigen Kitaverpflegung tatsächlich Anwendung fand und, ob Medienanschlüsse für Elektro, Wasser und Abwasser in der Küche vorhanden sind, die nicht auf den Zeichnungen vermerkt sind. 

Abschließend wurde festgehalten, inwieweit Präferenzen für Hersteller von Küchengeräten bestehen oder auch, ob Geräteausführungen kategorisch abgelehnt werden. So wurde sich beispielsweise kategorisch gegen einen gasbetriebenen Herd entschieden.

Das Gespräch wurde in erster Linie dazu genutzt, Wünsche des Kunden aufzunehmen, die in der neuen Küche berücksichtigt werden sollen. Hierzu hob die Kitaleitung vor allem eines hervor:

Die Küchengeräte, Möbel und Maschinen müssen eine angenehme Arbeitshöhe haben, damit ein ergonomisches Arbeiten ermöglicht wird. Bei der Küchenbegehung wurde dann auch schnell deutlich, warum dieser Wunsch geäußert wurde.

Der Geschirrspüler steht derzeit auf dem Boden und ist ein Paradebeispiel dafür, dass allein die Bedienhöhe eines Küchengeräts eine erhebliche Arbeitserleichterung bringen kann. Das der Kitaleiter sich eine andere Bauart für die Spülmaschine wünscht, kommt nicht von ungefähr. Während der Urlaubsvertretung muss auch er in der Küche aushelfen. Dabei hat er über die Jahre selbst die schweren Geschirrkörbe immer wieder rückenunfreundlich aus der Maschine heben und bestücken müssen. Wer persönlich derart schmerzhafte Erfahrungen machen musste, ist im Höchstmaß daran interessiert, hier eine bessere Lösung zu erwirken.

Küchenbetreiber, Köche, Gastronomen und alle anderen, die in einer gewerblichen Küche tätig sind, legen immer mehr Wert auf ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze. Diesen Trend haben Hersteller schon vor Jahren erkannt und bieten heute viele Möglichkeiten, gewerbliche Küche ergonomisch zu gestalten, damit sie dem präventiven Arbeitsschutz entsprechen.

Die Herausforderung für die Küchenplaner
Aufgabe für die Küchenplaner von GRIMM Gastronomiebedarf ist es, die Mittelinsel der Küche mit neuen Geräten zu versehen, die funktional und ergonomisch sind. Die Mittelinsel soll mehr nutzbaren Stauraum bieten und nach Möglichkeit mit einem Herd und einem Multifunktionsgerät ausgestattet werden.

Dafür soll die veraltete Multipfanne weichen, die derzeit in der Mittelinsel ihren Platz hat. Die veralteten Geräte Herd, Kochfeld und Kombidämpfer sollen beibehalten, aber durch neue Geräte ersetzt werden. Beim Kochfeld möchte der Koch zukünftig auf einem Induktionskochfeld tätig werden. Zusätzlich sollen weiterer Stauraum und Arbeitsfläche dort entstehen, wo sich ein Fenster befindet, dass zum Speiseraum der Kinder zeigt.

All diese Veränderungen sollen so geplant werden, dass vorhandene Anschlüsse genutzt, aber baulich nicht verändert werden müssen. In die Visualisierung der Planung fließen die gewonnenen Erkenntnisse aus dem Gespräch und der Begehung ein. Der aktualisierte Entwurf wird sowohl die neuen Geräte als auch deren Standorte beinhalten und der Kitaleitung zur Abstimmung vorgelegt. 

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